2016

LK – Bezirksmeisterschaften West 2016

Kühlungsborner Peter Fink war das Maß aller Dinge

Topfavorit Peter Fink vom Tennisclub Kühlungsborn wurde seiner Favoritenrolle in beeindruckender Weise gerecht. Er sicherte sich bei der offenen LK-Bezirksmeisterschaft in Pinnow den Siegerpokal bei der Herrenkonkurrenz, ohne ein einziges Spiel abgegeben zu haben. Robert Münch vom gastgebenden TC Pinnow, Mathias Schediwy von der SG HT Öjendorf/GH Billstedt waren ebenso ohne Chance wie auch im Finale Henry Stelzer vom TC Blau-Weiß Rostock. Den dritten Platz sicherte sich Andre Sandmann (TC Pinnow) mit 6:0, 6:0 gegen Mathias Schediwy. Die Nebenrunde wurde vom Pinnower Alex Zysno mit 6:4, 3:6 und 10:6 im Match-Tiebreak gegen seinen Club-Kameraden Robert Münch gewonnen.

Das Finale bei den Herren 50 war eine interne Pinnower Angelegenheit. Nach Siegen gegen Curt Rackow (TC Pinnow) mit 6:1, 6:2 und Steffen Panzer (Schweriner TC) mit 6:3, 6:3 stand Stefan Kuß im Finale seinem Mannschaftskameraden Burkhard Loer gegenüber, der seinerseits vorher Klaus Beckers (TC Pinnow) mit 6:2, 6:0 und Thomas Sage (TC OW Friedrichshagen) mit 6:1, 6:2 ausgeschaltet hatte. Das Finale begann sehr ausgeglichen, doch mit wachsender Spielzeit setzte sich der Favorit Stefan Kuß schließlich mit 6:3, 6:1 doch noch deutlich durch. Der Lohn dafür war neben den LK-Punkten noch ein stattlicher Pokal und ein schöner Sachpreis. Das Spiel um den dritten Platz entschied Steffen Panzer nach großen Anfangsschwierigkeiten gegen Thomas Sage letztlich doch noch mit 2:6, 6:1 und 10:7 im Match-Tiebreak. Die Nebenrunde wurde von Klaus Beckers (TC Pinnow) gewonnen.

 

 

Bei den Damen 50 setzte sich Silke Hasselmann vom TC Pinnow knapp mit 5:7, 6:3 und 10:7 im Match-Tiebreak gegen Irmgard Fundke vom Tennisclub Brüel durch. Dritte wurde hier Marlies Frommholz vom TC Pinnow.

Heimsieg bei Tennis-Doppelturnier

Am 28. Februar 2016 fand in der Halle des Tennishotels und Sportparks Pinnow das zweite Winter-Herrendoppelturnier statt, das mit einem Überraschungssieg endete. Angetreten waren elf Doppelpaarungen vor allem aus Schwerin, Parchim und Pinnow, die fast sämtliche im Tennissport vorgesehenen Alterklassen abdeckten. In dem Verzicht auf eine Altersklasseneinteilung liegt eine Besonderheit dieses kleinen, aber feinen Turniers. Jugendliche Spielstärke und moderne Tennistechnik treffen auf Routine und abgeklärte Nervenstärke der Senioren. So standen sich im Endspiel der Schweriner Jan Niklas Winkler als jüngster Teilnehmer des Turniers und sein Partner Jörn Kobrow auf der einen und die ungesetzten, aber erfahrenen und perfekt aufeinander eingestellten Gerhard Münch und Wilfried Sandmann aus Pinnow auf der anderen Seite gegenüber. Waren nach dem Eindruck aus den Viertel- und Halbfinalspielen auch die jungen Schweriner favorisiert, fanden sie jedoch gegen die alle Register ziehenden späteren Turniersieger Münch/Sandmann kein durchschlagendes Mittel und mussten sich mit 9: 5 geschlagen geben. Das konstante Donnerstags-Doppeltraining der Pinnower Senioren hatte sich ausgezahlt.  Auch auf dem Weg in das Finale fanden kämpferisch und psychologisch anspruchsvolle Partien statt. Das an eins gesetze Doppel Lyubchenko/Meincke musste sich den Siegern Sandmann/Münch gleich in der ersten Runde geschlagen geben, wurde dann aber Gewinner der Nebenrunde. Die ebenfalls gesetzte und mitfavorisierte Paarung Schön/Rackow, konnte nach ausgeglichenem  Spiel und heiß diskutiertem Spielverlauf die Turniersieger im Halbfinale ebenfalls nicht stoppen und wurde schließlich Turniervierter. Die dynamisch aufspielenden und modernes Tennis zeigenden Söhne der Turniersieger, Andre Sandmann und Robert Münch schieden überraschend deutlich im Halbfinale gegen Kobrow/Winkler aus, gewannen dann aber noch das Spiel um den dritten Platz. Hart gekämpft und Turniererfahrung gesammelt wurde schließlich auch in den Trost- und Nebenrunden.
 
Müde und hungrig gab es ein gemeinsames Abendessen, nachdem die Mitveranstalterin des Turniers Ute Münch und der Vereinssportwart den Wanderpokal an die Sieger übergeben hatten. Es herrschte Einigkeit, dass das Doppelturnier ein Höhepunkt der diesjährigen Wintersaison gewesen ist und im nächsten Jahr seine Fortsetzung finden soll.