"Da staunt Norddeutschland: Rekordbeteiligung bei Pinnows Offenen Tennismeisterschaften"

Von Silke Hasselmann

 

Alle spielten gut mit am vorletzten Septemberwochenende dieses Jahres: Einerseits der Wettergott, der zwei Tage lang die Sonne von einem wolkenlosen Himmel auf die Sandplatz-Anlage des Tennis Clubs Pinnow scheinen ließ und damit für bestmögliche Lichtverhältnisse während der schon merklich kürzeren Tage sorgte. Andererseits und vor allem die 17 Damen und 36 Herren, die den 3. Offenen TCP-Vereinsmeisterschaften gleich sieben Altersklassenkonkurrenzen ermöglichten. Keine Vereinsmeisterschaft in Mecklenburg-Vorpommern war in letzter Zeit annähernd so gut besucht, und auch in den Nachbarländern, in denen Tennis eine deutliche stärkere Basis hat, gibt es dergleichen nur noch selten. Das gilt für die Anzahl der Teilnehmer zwischen 20 und 80 Jahren wie auch für die sportliche Qualität vieler Spiele.   

Besonders erfreulich: Die 13 Meldungen für das Damen-50-Feld. Das zog unter anderem Gäste aus Hannover, Wittenberge, Mölln und Stralsund an. Eine weitere Überraschung: Die Rostocker Ostliga-Spielerin und Dauer-Landesmeisterin Sabine Mainzinger (LK 6) musste sich im Halbfinale wie auch im Spiel um Platz 3 (gegen Andrea Ohrt, LK 8 aus Mölln) geschlagen geben. Das Finale gewann mit Petra Neumann aus Wittenberge eine weitere LK-6-Spielerin. Sie schlug Jeanette Meier (BW Rostock, LK 13) mit 6:2, 6:2. Unter den vier Teilnehmerinnen der Damen 30-Konkurrenz setzte sich nach dem Spielmodus „Jede-gegen-Jede“ Claudia Frohberg (TC Pinnow) durch.

Nach diesem Prinzip wurden auch die Meister bei den Herren (Aktive) und in den Seniorenaltersklassen H 60 und H 70 ermittelt. Dort obsiegten Andreas Schüler (Bad Oldesloe) und Adolf Hoeft (TC Parchim). Bei den unter Dreißigjährigen kam es mit der letzten Begegnung zwischen dem Pinnower Alexander Zysno und Damir Grgic vom Schweriner TC zu einem hochklassigen Endspiel. Beide waren in ihren vorherigen drei Spielen ungeschlagen geblieben. Am Ende gelang dem hochkonzentrierten und großartig aufschlagenden Zysno mit seinem 6:1, 6:4-Sieg eine faustdicke Überraschung.  

Gutes Tennis bot auch das Herren 40-Feld, für das unter anderem Spieler aus Neustrelitz, Oldenburg, Lübeck und Binz gemeldet hatten. Den ersten Preis konnte hier der Neuruppiner Sebastian Ruthert mit nach Hause nehmen, der auch seinen Finalgegner - den Oldenburger Linkshänder André Klose - beherrschte. Das kleine Finale um Platz drei gewann der Schweriner Gianluca Durante. Derweil stellten die Herren 50 mit 14 Teilnehmern das größte Feld. Hier blieben Überraschungen aus. Der Vorjahressieger Stefan Ehlers (BW Rostock, LK 9) trat zur Titelverteidigung an und marschierte bis ins Finale durch. Dort musste er sich jedoch dem kompromisslos aufspielenden Stefan Kuß von gastgebenden TC Pinnow mit 6:0, 6:2 geschlagen geben. Dritter wurde mit Ingo Radloff ein Neustrelitzer Spieler.

Nebenrunden ermöglichten es den früh Ausgeschiedenen, weitere Partien zu spielen und dabei noch Punkte für die neue Leistungsklassenbewertung zu sammeln, die für die neue Saison ab dem 1. Oktober gilt. Die durchweg gute Stimmung auf und neben den sechs bestens präparierten Plätzen sowie die mittlerweile sprichwörtliche Gastfreundschaft des Pinnower Tennisvereins dürften dazu beigetragen haben, dass sich viele der auswärtigen Spieler sofort für kommende TCP-Turniere ankündigten.  Von Silke Hasselmann

 

Alle spielten gut mit am vorletzten Septemberwochenende dieses Jahres: Einerseits der Wettergott, der zwei Tage lang die Sonne von einem wolkenlosen Himmel auf die Sandplatz-Anlage des Tennis Clubs Pinnow scheinen ließ und damit für bestmögliche Lichtverhältnisse während der schon merklich kürzeren Tage sorgte. Andererseits und vor allem die 17 Damen und 36 Herren, die den 3. Offenen TCP-Vereinsmeisterschaften gleich sieben Altersklassenkonkurrenzen ermöglichten. Keine Vereinsmeisterschaft in Mecklenburg-Vorpommern war in letzter Zeit annähernd so gut besucht, und auch in den Nachbarländern, in denen Tennis eine deutliche stärkere Basis hat, gibt es dergleichen nur noch selten. Das gilt für die Anzahl der Teilnehmer zwischen 20 und 80 Jahren wie auch für die sportliche Qualität vieler Spiele.   

Besonders erfreulich: Die 13 Meldungen für das Damen-50-Feld. Das zog unter anderem Gäste aus Hannover, Wittenberge, Mölln und Stralsund an. Eine weitere Überraschung: Die Rostocker Ostliga-Spielerin und Dauer-Landesmeisterin Sabine Mainzinger (LK 6) musste sich im Halbfinale wie auch im Spiel um Platz 3 (gegen Andrea Ohrt, LK 8 aus Mölln) geschlagen geben. Das Finale gewann mit Petra Neumann aus Wittenberge eine weitere LK-6-Spielerin. Sie schlug Jeanette Meier (BW Rostock, LK 13) mit 6:2, 6:2. Unter den vier Teilnehmerinnen der Damen 30-Konkurrenz setzte sich nach dem Spielmodus „Jede-gegen-Jede“ Claudia Frohberg (TC Pinnow) durch.

Nach diesem Prinzip wurden auch die Meister bei den Herren (Aktive) und in den Seniorenaltersklassen H 60 und H 70 ermittelt. Dort obsiegten Andreas Schüler (Bad Oldesloe) und Adolf Hoeft (TC Parchim). Bei den unter Dreißigjährigen kam es mit der letzten Begegnung zwischen dem Pinnower Alexander Zysno und Damir Grgic vom Schweriner TC zu einem hochklassigen Endspiel. Beide waren in ihren vorherigen drei Spielen ungeschlagen geblieben. Am Ende gelang dem hochkonzentrierten und großartig aufschlagenden Zysno mit seinem 6:1, 6:4-Sieg eine faustdicke Überraschung.  

Gutes Tennis bot auch das Herren 40-Feld, für das unter anderem Spieler aus Neustrelitz, Oldenburg, Lübeck und Binz gemeldet hatten. Den ersten Preis konnte hier der Neuruppiner Sebastian Ruthert mit nach Hause nehmen, der auch seinen Finalgegner - den Oldenburger Linkshänder André Klose - beherrschte. Das kleine Finale um Platz drei gewann der Schweriner Gianluca Durante. Derweil stellten die Herren 50 mit 14 Teilnehmern das größte Feld. Hier blieben Überraschungen aus. Der Vorjahressieger Stefan Ehlers (BW Rostock, LK 9) trat zur Titelverteidigung an und marschierte bis ins Finale durch. Dort musste er sich jedoch dem kompromisslos aufspielenden Stefan Kuß von gastgebenden TC Pinnow mit 6:0, 6:2 geschlagen geben. Dritter wurde mit Ingo Radloff ein Neustrelitzer Spieler.

Nebenrunden ermöglichten es den früh Ausgeschiedenen, weitere Partien zu spielen und dabei noch Punkte für die neue Leistungsklassenbewertung zu sammeln, die für die neue Saison ab dem 1. Oktober gilt. Die durchweg gute Stimmung auf und neben den sechs bestens präparierten Plätzen sowie die mittlerweile sprichwörtliche Gastfreundschaft des Pinnower Tennisvereins dürften dazu beigetragen haben, dass sich viele der auswärtigen Spieler sofort für kommende TCP-Turniere ankündigten.  

Doppel(t) spielt sich´s besser - 17. TennisTraditionsTurnier in Pinnow

Als die Schweriner Landesregierung Anfang Mai das Tennisspielen in Mecklenburg-Vorpommern grundsätzlich wieder zuließ, stand für den Tennis Club Pinnow fest: `Wir wollen auch in diesem August unser traditionelles Mixed- und Doppelturnier durchführen! `  Also beobachtete der Vereinsvorstand in den folgenden Monaten die Corona-Entwicklung genau, stellte für M-V allgemein und für den Schweriner Vorort im Besonderen einen ausgesprochen milden Pandemieverlauf fest, überlegte sich ein Hygienekonzept, glaubte überdies an die (Eigen-)Verantwortung der interessierten Tennissenioren und hielt die Einladung aufrecht. 

60 Spielerinnen und Spieler nahmen sie an - darunter viele bekannte Gesichter aus Mölln bis Brüel, Barsbüttel bis Parchim, Ludwigslust und sogar München. Zur Freude der Veranstalter fanden am 15./16. August aber auch wieder neue Gäste etwa aus Neustrelitz, Elmenhorst und Schwerin erstmalig den Weg zum Pinnower Doppel-Cup. Sie entdeckten nicht nur eine Top-Anlage mit sechs terrassenförmig angelegten Sandplätzen und einem Tennishotel samt Restaurant, dessen mundschutzverpflichtete Mitarbeiter an diesem Hochsommerhitzewochenende für eine exzellente  kulinarische Betreuung sorgten.  Sie trafen auch auf ein Turnierformat, das zumindest in ganz Norddeutschland seines Gleichen sucht. Bei der Herrendoppel-, der Damendoppel- und bei der besonders beliebten Mixed-Konkurrenz für Freizeitspieler müssen die einzelnen Spieler mindestens 21 Jahre  alt sein und gemeinsam  mindestens 70. Letzteres hätten einige Teilnehmer übrigens schon allein erfüllen können - allen voran die Schweriner Handballlegende Erwin Kaldarasch (Jahrgang 1940). 

Ansonsten bestand der besondere Charme der Turniers auch dieses Mal darin, dass jeder Teilnehmer pro Konkurrenz mindestens drei Matches (ein langer Satz bis 9 Spiele) absolviert und sich letztlich in einer der vier Gruppen  wiederfindet, in der die Leistungsunterschiede nicht mehr groß und die Begegnungen entsprechend spannend sind. Sobald am Samstag und Sonntag ab 9:00 Uhr auf allen Plätzen die grüngelben Filzkugeln flogen, galt es, Ruhe und Übersicht zu behalten. Genau das gelang Marlies und Manfred Frommholz, die dankenswerterweise auch in diesem Jahr die Turnierleitung übernommen hatten.

Die schönste Nebensache dieses Cups soll natürlich nicht unerwähnt bleiben. So bereitete sich Dennis Meincke ein Geburtstagsgeschenk, als er sich in einem spannenden Finale des vollbesetzten 16er Herren-Doppelfeldes gemeinsam mit Gianluca Durante ( beide vom Schweriner TC) 9:7 gegen Stefan Kuss (Pinnow)/ Torsten Ruess (Parchim) durchsetzte. Mit demselben Ergebnis erspielten sich Turnierneuling Ulrike Mischke und ihre Vereinskollegin Silke Hasselmann Platz 1 im Damendoppel-Finale. Die beiden Pinnowerinnen, die zum ersten Mal gemeinsam ein Turnier spielten,  hatten sich von ihrem 0:3-Rückstand gegen die deutlich erfahreneren und klar favorisierten Möllnerinnen Andrea Ohrt/ Heike Terschlüsen nicht beeindrucken lassen. 

Während am Sonntagnachmittag auch noch die Spiele um Platz 3 sowie die Endrundenspiele der Gruppen B, C und D ausgetragen wurden, freuten sich die Zuschauer auf den traditionellen Turnierhöhepunkt: Das Finale in der Mixed-Konkurrenz, für die in diesem Jahr 25 Paare gemeldet hatten. Zum einen hatten Katja Surminski/ Werner Urbanek vom Schweriner TC hatten in ihrem Halbfinale einen 5:8-Rückstand aufholen, beim Stand von 8:8 den Tiebreak gewinnen und somit die an 1 gesetzten Favoriten Jeanette Frederichs (Mölln)/ Andreas Petermann (Elmenhorst) ausbremsen können. In dem anderen Halbfinale mussten sich mit Ulrike Mischke und Gianluca Durante zwei frühere Weltklasse-Volleyballer gegen Silke Hasselmann/Stefan Kuss  vom Gastgeberverein TCP geschlagen geben.  Das Endspiel hielten beide Finalisten mit sehenswerten Grundschlägen, reaktionsschnellen Netzangriffen und laufintensiven Verteidigungsaktionen lange Zeit offen. Doch ab dem  4:4 übernahmen die Pinnower erstmalig die Führung und gaben sie bis zum 9:5-Endstand nicht wieder her.

Damit konnte Silke Hasselmann die Dauergewinnerin der letzten Jahre in den Mixed- und Damen-Doppelkonkurrenzen „vertreten“: Die Wittenbergerin Petra Neumann war dieses Jahr wegen dortiger Punktspieltermine verhindert - wie leider die gesamte sonst stets zahlreich angereiste Delegation aus dem Land Brandenburg. Beim nächsten Pinnower Traditionsdoppel-Turnier am 20./21. August 2021 wollen sie erklärtermaßen „auf jeden Fall“ wieder aufschlagen. 

Derweil werden viele Wittenberger(innen) wie auch andere Turnierteilnehmer schon in Kürze wieder zu Gast  beim TC Pinnow sein, denn sie haben für dessen 3. Offene Vereinsmeisterschaft gemeldet. Die wird zum Sommersaisonende am 19./20. September 2020 in verschiedenen Altersklassen als Leistungsklassenturnier ausgetragen und  steht Tennisfreunden aus ganz Deutschland offen. 

                                                                                    siha

Schleifchen am Schläger: TCP beginnt Freiluftsaison in der Halle

Es war nicht zu fassen, aber wahr: Wochenlang hatte es auch über Pinnows Tennisplätzen nicht einen Tropfen Wasser geregnet. Doch ausgerechnet am Vormittag des letzten Aprilsonntags 2019  wechselten sich Dauerniesel und Regen ab und sorgten für bereits ungewohnte Lufttemperaturen von höchstens 10 Grad Celsius. Doch das kann echte Tennisfans wie uns nicht vom Spielen abhalten, zumal sich eine Alternative bot: Glücklicherweise waren die Plätze in der Tennishalle frei.

Also disponierten wir kurzerhand um und gestalteten auf allen vier Plätzen ein Schleifchenturnier mit  sechs Spielrunden á 20 Minuten. Wer gewann, erhielt ein Schleifchen an den Tennisschläger. Insgesamt kamen 24 Spielerinnen und Spieler aus allen Altersklassen zum Einsatz - von den beiden Zehnjährigen Luisa Pillukat und Rudi Ramisch bis Dieter Dammann und Erwin Petereit (jeweils 71).  Schön auch, dass die Teilnahme der Brüder Lorenz und August Gensel, von Vater Stephan und Sohn Paul Hagemann sowie von Mama Astrid Witt-Pillukat mit Sohn Armin und Tochter Luisa zeigte, dass Tennis etwas für die ganze Familie sein kann.

Nach einer gemeinsamen Erwärmung ging es los, und fortan wurden die meisten Doppelpaarungen von Runde zu Runde neu zusammengesetzt. Nur unsere Jüngsten hatten fast durchgehend sehr erfahrene Vereinsspieler an ihrer Seite. So bildeten Luisa und Karin Kretschmar ein sehenswertes wie erfolgreiches Paar (drei Schleifchen!). Rudi hatte an der Seite von  Jens „Tammi“ Thamm viele großartige Ballwechsel, und August ließ sich mit Hilfe von Marcus Schnell nur selten die Butter vom Brot nehmen.

Der Regen verhinderte zwar auch das geplante Grillen unter freiem Himmel. Doch die Kollegen der Gaststätte - allen voran Koch Michi - zeigten sich genauso flexibel wie die Spieler. Sie zauberten Bratwurst, Fleisch, Kartoffelsalat und andere Beilagen als schmackhafte indoor-Variante zurecht. Vielen Dank!

Das abschließende Eis wurde dann von vielen schon wieder draußen verspeist. Kein Wunder: den Regen hatten wir offenkundig müde gespielt. Er hatte sich jedenfalls nachmittags verzogen. Wer Kraft und Zeit hatte, spielte nun noch ein wenig auf den Sandplätzen, die in diesem Jahr vor allem unter der Leitung von Roman Nachtwey, Walter Wendland,  Curt Rackow, Jens Thamm, Jorge Gruben und Rainer Pärisch von vielen (leider nicht von allen) Vereinsmitgliedern hergerichtet wurden.  

Nun hoffen wir auf gutes Tenniswetter bis in den Oktober hinein und wünschen allen TCP-Mitgliedern und solchen, die es noch werden wollen, eine tolle Sommersaison!

(für den TCP-Vorstand: Silke Hasselmann)

 

Silber für MV-Tennisteam beim Hanse-Cup 2018

Ob in Mecklenburg-Vorpommern oder Bremen, ob in Schleswig-Holstein oder Hamburg – überall hat wieder der Schulalltag begonnen. Umso mehr konnten rund 25 Schülerinnen und Schüler das vorige Wochenende in Pinnow genießen, wo sie sich zum 15. Hanse Cup der norddeutschen Schulen trafen und noch einmal so etwas wie Sommerferienstimmung erlebten.

In diesem Jahr oblag es dem Tennislandesverband M-V, dieses beliebte Turnier für 12- bis 15jährige Schüler auszurichten. Als gastgebender Ausrichter wurde der TC Pinnow gewonnen, der seine sechs Sandplätze bestens präpariert zur Verfügung stellte.  Traditionell sollen vor allem jene Schulmannschaften den „Hanse Cup“ ausspielen, die bei den Landesausscheiden als Zweitplatzierte die Qualifikation für den in Berlin stattfindenden Bundeswettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“  verpasst haben.  In Mecklenburg-Vorpommern waren das in diesem Jahr die Mädchen der CJD Christophorusschule Rostock, die beim TC Blau-Weiß Rostock trainieren, sowie die Jungs des Gymnasiums „Am Sonnenberg“ Crivitz – allesamt vom TC Pinnow.

Im Halbfinale traf die nunmehr gemeinsame MV-Mannschaft  auf Schleswig-Holstein. Die Zwischenbilanz nach den drei Einzelbegegnungen der Mädchen: 2:1 für M-V.  Dabei setzten sich Julia Konradi nach einem sehr knappen ersten Satz mit 7:6, 6:1 und Cora Brosch ungefährdet (6:1, 6:1) durch. Bei den Jungs verletzte sich der an 1 gesetzte Patrick Henze bei dem hoffnungsvollen Spielstand von 6:1, 1:1 und gab wenig auf. Linus Hagge unterlag derweil 3:6, 1:6, während der mutig spielende Tobias Papke (6:0, 6:4) einen weiteren Siegpunkt auf das MV-Konto buchen konnte. Vor der  abschließenden Doppel-Runde stand es folglich 3:3. Das Team M-V musste wenigstens zwei der drei möglichen Punkte holen, um ins Finale zu ziehen – und tat das in begeisternder Weise. Das Mädchendoppel J. Konradi/C. Brosch gewann in 6:3, 6:3. Das Mixed-Doppel konnte die stark aufgestellten Gegner wenig ausrichten (1:6, 3:6). Den entscheidenden  Punkt zum 5:5 erkämpfte das Jungs-Doppel L. Hagge/ T. Papke mit einem überzeugenden 6:2, 6:0.

Am Sonntag unterlag Schleswig-Holstein im kleinen Finale um Platz 3 dem Team aus Bremen (3:6), das nur mit einem Mädchen angereist war und dem spontan Spielerinnen aus Wismar, Pinnow und Rostock aushalfen.  

Im Finale traf M-V auf die Hamburger, die sich zuvor 9:0 gegen Bremen durchgesetzt  und an jeder Position klar gemacht hatten, dass sie eine bis zwei Klassen besser sind als die Konkurrenz. Immerhin erspielte die Rostockerin Cora Brosch (6:1, 6:2) einen Punkt für das Tennisteam M-V, während vor allem die Crivitzer Jungs ihre Spiele mit so manchen spektakulären Ballwechseln  als Lehrstunde und Ansporn für die Zukunft verbuchten. Ihr Ziel 2019: das Bundesfinale in Berlin, zumindest der Hanse Cup 2019 – dann in Hamburg.

 

                                                                           Silke Hasselmann, Jugendwartin TC Pinnow

 

Spielspaß im Doppelpack: 15. DELLO-Cup des TCP

Bei vielen Freizeitspielern fest im Terminkalender verankert, verbuchte der nunmehr 15. DELLO-Cup des Tennisclubs Pinnow wieder mehr als  70 Meldungen aus Nah und Fern. Damit bleibt er das größte Doppelturnier von Mecklenburg-Vorpommern. Angereist waren unter anderem Tennisfreunde aus Bad Wilsnack, Greifswald, Mühl Rosin, Barsbüttel, Mölln, Schwerin, Zinnowitz und Parchim. Doch die größte und beim Ausspielen eines langen Satzes sportlich erfolgreichste Reisegruppe kam wieder einmal aus  Wittenberge.

 

Petra Neumann (Leistungsklasse 8) konnte ihre beiden im Vorjahr erspielten Siegestrophäen verteidigen. Gemeinsam mit Vereinskollegin Sandra Straßburg gewann sie zunächst die Damen-Doppelkonkurrenz, für die sich 15 Paare angemeldet hatten.

Wenig später konnte die Wittenbergerin auch das Finale im Doppel Mixed siegreich gestalten. Für diese beliebte Konkurrenz hatten 31 gemischte Paare gemeldet. Bei dem traditionellen Höhepunkt des zweitägigen Turniers ergänzten sich Petra Neumann und Stefan Kuß (LK 9) vom heimischen TC Pinnow  derart gut, dass sie ihren Finalgegnern Claudia Lehmann (TCP) und Michael Farnow (TC RW Wismar) nur anfangs eine Chance ließen, am Ende aber klar mit 9:2 gewannen

 

Die beiden Männer hatten sich bereits unmittelbar zuvor in einem anderen Finale gegenüber gestanden -  mit umgekehrtem Ausgang. In dem letzten und streckenweise hochklassigen Doppel der über fünfzigjährigen Herren behielten der Wismarer Hartmut Gutzeit (LK 13) und der technisch überragend und überaus fair spielende Publikumsliebling Michael Farnow (LK 11) die Oberhand über die beherzt kämpfenden Pinnower Stefan Kuß und Frank Zuch (LK 16).

 

In der dritten Konkurrenz des vom Schweriner Autohaus DELLO unterstützten Turniers durften die mitspielenden Herren jünger als fünfzig Jahre sein. In der Summe mussten die Partner jedoch - wie bei den Damen und im Mixed auch - auf mindestens 70 Lebensjahre kommen. Hier traten letztlich nur vier Doppel an, die jedoch allesamt guten Tennissport zeigten. In dem Spielmodus „Jeder gegen Jeden“ standen sich in der letzten Partie die zuvor ungeschlagenen gebliebenen Roman Nachtwey (TCP)/ Gianluca Durante (TCP) und Jörg Freudenberg (TC Neuenkirchen)/ Dmitrij Lyubchenko (ISC Schweriner Seenland) gegenüber. Mit einem 8:5-Vorsprung nur noch ein Spiel vom Siegerpokal entfernt, konnten die erst seit wenigen Jahren Tennis spielenden Pinnower mehrere Matchbälle nicht verwandeln. Den entscheidenden Tiebreak beim Stand von 8:8 konnte das erfahrenere Doppel  für sich entscheiden.

 

Während die Partien am ersten Tag bei unerwartet kühlen Temperaturen stattfanden und zeitweise sehr böiger Wind so manchen Ball unkalkulierbar werden ließ, zeigte sich am zweiten Tag wieder die Sonne. Die Tennisfreunde fanden sechs perfekt vorbereitete Sandplätze, viele Sachpreise und eine wie immer engagierte Turnierleitung durch Marlies und Manfred Frommholz vor, die dem DELLO-Cup erfreulicherweise auch nach ihrem Wegzug aus Pinnow treu bleiben.  Kein Wunder, dass sich die meisten schon jetzt  das zweite August-Wochenende für das 16. DELLO-Doppelturnier 2019 in Pinnow freihalten.

                                                                                                      Silke Hasselmann

 

Familienturnier: Ein voller Erfolg

Ein paar Stunden lang im Familienteam den Spielspaß auf dem Tennisplatz teilen – das war die Grundidee für unser Kind-Eltern-Turnier am 17. Februar. Dabei war der Begriff „Eltern“ weit gefasst.

 

So meldete sich Hartwig Rambow mit seiner Enkelin Sarah, um ins Großfeld-Geschehen einzugreifen. Sarah wiederum ergänzte das Kleinfeld-Team Rambow mit Bruder Max.  Ebenfalls als die große Schwester trat Catherina Herzer mit Hubertus an, während Paul Hagge mit seinem jüngeren Bruder Jonas auflief.

 

In klassischer Kind-Eltern-Aufstellung dabei:  Team Boenigk (Lucas /Olaf), Team Ogilvie (Martin/ Tom), Team Hagemann (Paul/ Stephan) sowie Team Gensel (Lorenz/ Christian).  Zudem streute Familie Hagge ihre Spaß- und Erfolgsaussichten, indem sie mit Mutter Karin und dem jüngsten Sohn Linus ein zweites Feuer ins Eisen hielt. Es sollte sich auszahlen.

 

Doch zunächst begrüßte Jugendwartin Silke Hasselmann die insgesamt 9 Familienteams und erklärte die Regeln:  Auf dem Kleinfeld wurden zwei Sätze bis jeweils zum 15. Punkt ausgespielt. Auf dem Großfeld ging es um zwei verkürzte Gewinnsätze (4 Gewinnspiele) plus Match-Tiebreak wenn nötig.  Beim Stand von 40:40 entschied der nächste Ballwechsel den Punkt.

 

Anschließend gestaltete Willi Sandmann ein professionelles Aufwärm-Programm, das auch die Erwachsenen durchhielten…

 

Wegen mehrerer krankheitsbedingter Absagen trafen sich auf dem Kleinfeld mit Ogilvie - Rambow nur zwei  Doppel. Sie spielten ausführlich mit- und dann in einem Hin- und Rückspiel auch gegeneinander, wobei Max und Sarah gewannen.

 

Im Großfeldfinale trafen die jeweils ungeschlagenen Sieger der beiden Vorrunden aufeinander. In dem engen und technisch teils hochkarätigen Spiel setzten sich Linus und Karin „das Aufschlagmonster“ Hagge gegen Paul und Stephan Hagemann durch, die ihrerseits bis zum letzten Punkt kämpften.  

 

Im kleinen Finale ließen die von Spiel zu Spiel sicherer werdenden Brüder Hagge dem Team Boenigk wenig Chancen, das sich  gleichwohl zufrieden mit zeigten, einen Sieg in der Vorrunde erspielt zu haben. 

 

Das Team Gensel wiederum belegte trotz guter Spiele letztlich den Schlußplatz im Tennis. Doch bei den beiden Athletik- und Koordinationsübungen, denen sich nebenher alle Mannschaften unter Anleitung von Willi Sandmann unterzogen hatten, erzielten Lorenz und Vater Christian die besten Werte!

 

Letztlich nahm jede Mannschaft  Preisgeld in Form goldener  Schokoladen-Euros nach Hause, dazu eine Balldose, einen weiteren Sachpreis,  den die jungen Spieler(innen) aus einem breiten Sportartikelangebot wählen konnten. Vor allem aber hatten wir alle fünf Stunden gemeinsam Spaß am Tennisspiel in Familie und Verein. Danke dafür auch an die Schiedsrichter Rainer Pärisch, Jens Zingler und David Bähr sowie an die diensthabenden Kollegen der Tennishalle/ Küche!

 

                                                                    Silke Hasselmann, Jugendwartin TCP